Kultur Impuls - Kulturgesellschaft Ebikon

Kulturgesellschaft Ebikon
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KUNSTHAUS ZÜRICH
                                
ZÜRICH

bis 03.Mai.2020

Ottilia Giacometti

Ein Porträt

Die Ausstellung widmet sich Ottilia, der Tochter von Giovanni und  Annetta Giacometti, Schwester von Alberto, Diego und Bruno. Sie stellt  die am wenigsten bekannte Figur der Familie ins Zentrum, die 1937 bei  der Geburt ihres Sohnes Silvio im Alter von nur 33 Jahren starb.

Werke von Giovanni und Alberto Giacometti

Rund 60 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen von Giovanni und Alberto  Giacometti zeigen Ottilia als Kind, als Jugendliche und als junge Frau.  Der letzte Teil der Ausstellung ist den Porträts ihres Sohnes Silvio  gewidmet, die Alberto zwischen 1943 und 1945 geschaffen hat. Im Neffen,  der dem Künstler sehr am Herzen lag, lebte die Erinnerung an Ottilia  weiter.
Eine Reihe von Bildern und unveröffentlichten Dokumenten  beleuchten, fast 30 Jahre nach der Annetta gewidmeten Ausstellung «La  mamma a Stampa» im Kunsthaus Zürich, die starke Bindung der Giacomettis  und die Intimität des Familienlebens.

weitere Infos: https://www.kunsthaus.ch/besuch-planen/ausstellungen/ottilia-giacometti/
ZENTRUM PAUL KLEE
                              
BERN

2. Feburuar 2020 bis 20. Mai 2020

Lee Krasner. Living Colour

Das Zentrum Paul Klee zeigt die erste Retrospektive der amerikanischen Künstlerin Lee Krasner in der Schweiz. Als eine der Pioniere des Abstrakten Expressionismus hat Krasner lebendige und kraftvolle Gemälde geschaffen, die sie als eine der unbeirrbarsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts auszeichnen.

Die Ausstellung präsentiert das vielseitige Lebenswerk einer Künstlerin, deren Bedeutung zu oft im Schatten ihrer Ehe mit Jackson Pollock stand. Über einen Zeitraum von mehr als 50 Jahren erfand sich Krasner immer wieder neu und hinterfragte ihr Schaffen, was in der enormen Energie ihres Werkes zum Ausdruck kommt.

Die Ausstellung wird kuratiert und organisiert vom Barbican Centre, London in Kooperation mit der Schirn Kunsthalle Frankfurt, dem Zentrum Paul Klee, Bern und dem Guggenheim, Bilbao.

weitere Infos: https://www.zpk.org/de/ausstellungen/aktuell/lee-krasner-living-colour-1955.html
FONDATION PIERRE GIANADDA
                               
MARTIGNY

6. Dezember 2019 bis 14. Juni 2020 - Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Ein Panorama von Meisterwerken der Schweizer Malerei

Die Fondation Pierre Gianadda freut sich, die mit Spannung erwartete Ausstellung "Schweizer Meisterwerke" zu zeigen, eine aussergewöhnliche Gelegenheit, eine reiche Auswahl an Werken von Christoph Blocher, einem der glühendsten Bewunderer und Sammler der Schweizer Malerei, zu entdecken. Der ehemalige Bundesrat besitzt die grösste private Sammlung von Schweizer Kunst, eine Gemäldesammlung aus der Zeit um 1900, von der 126 zu diesem Anlass öffentlich ausgestellt sind.

Der Berner Künstler Albert Anker ist mit seinem akribischen Realismus eine herausragende Figur in seiner Sammlung, während Ferdinand Hodlers ruhige Genferseelandschaften ein weiteres Highlight sind. Zu diesen Namen kommen noch die von Alexandre Calame, Giovanni Segantini, Robert Zünd, Félix Vallotton, Giovanni Giacometti, Vater des Bildhauers und Malers Alberto, Ernest Biéler, Adolf Dietrich, Cuno Amiet, um nur einige zu nennen.

Die Ausstellung in der Fondation Pierre Gianadda spiegelt die Vielfalt der Künstler wider, aus denen sich die Sammlung von Herrn Blocher zusammensetzt. Entsprechend einer vom Ausstellungskurator Matthias Frehner definierten thematischen Pluralität ist die Ausstellung in verschiedene Bereiche unterteilt, die unterschiedliche Themen und Genres hervorheben: Landschaften, Porträts, Stillleben...

Die Ausstellung bietet dieses riesige "Panorama" mehrerer Jahrzehnte Schweizer Figurenkunst und zeigt die besonderen Fähigkeiten repräsentativer, berühmter oder weniger bekannter Künstler, die aufmerksame Beobachter des Alltagslebens oder Maler der erhabenen Bergwelt der Schweiz sind.
Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
weitere Infos: http://www.gianadda.ch/210_expositions/chefs-doeuvre-suisses/
FONDATION BEYELER
                                
RIEHEN

26. Januar – 17. Mai 2020

Edward Hopper

In ihrer Frühjahrsausstellung 2020 zeigt die Fondation Beyeler Werke von Edward Hopper (1882–1967), einem der bedeutendsten amerikanischen Maler des 20. Jahrhunderts. Hopper wurde in Nyack, New York, geboren. Nach einer Ausbildung zum Illustrator studierte er bis 1906 Malerei an der New York School of Art. Neben der intensiven Beschäftigung mit deutscher, französischer und russischer Literatur boten besonders Maler wie Diego Velázquez, Francisco de Goya, Gustave Courbet und Édouard Manet dem jungen Künstler wichtige Orientierungspunkte.

Den Schwerpunkt der Ausstellung in der Fondation Beyeler bilden Hoppers ikonische Darstellungen der unendlichen Weite amerikanischer Landschaft und Stadtlandschaft. Es handelt sich dabei um ein Thema, das bisher kaum in den Fokus von Ausstellungen zu Edward Hopper gerückt wurde, aber von zentraler Bedeutung für das Verständnis und die Rezeption seines Werks ist. Die Ausstellung umfasst Aquarelle und Ölgemälde der 1910er- bis 1960er-Jahre und gewährt damit einen umfänglichen und spannenden Einblick in den Facettenreichtum der Hopper’schen Malerei.
Organisiert von der Fondation Beyeler in Kooperation mit dem Whitney Museum of American Art, New York, in dessen Beständen sich die weltweit grösste Hopper-Sammlung befindet

weitere Infos: https://www.fondationbeyeler.ch/hopper/
FONDATION BEYELER
                                
RIEHEN

17. Mai – 16. August 2020

Goya
                
Die Fondation Beyeler widmet Francisco de Goya (1746–1828) eine  der bisher bedeutendsten Ausstellungen ausserhalb Spaniens. Goya ist  einer der letzten grossen Hofkünstler und der erste Wegbereiter der  modernen Kunst. Er ist sowohl Maler eindrücklicher Porträts als auch  Erfinder rätselhafter persönlicher Bildwelten. Gerade aus dieser  unauflösbaren Widersprüchlichkeit bezieht Goyas Kunst ihre magische  Faszination.

In seinem mehr als 60 Jahre währenden Schaffensprozess, der den  Zeitraum vom Rokoko bis zur Romantik umspannt, zeigt Goya Begebenheiten,  die aus den gesellschaftlichen Konventionen herausführen. Goya stellt  Heilige und Verbrecher, Hexen und Dämonen dar, um das Tor zu Welten  aufzustossen, in denen die Grenzen zwischen Realität und Fantasie  verschwimmen. Goya ist in seiner Kunst der scharfsinnige Beobachter des  Dramas von Vernunft und Unvernunft, von Träumen und Albträumen.  

Es ist gelungen, für die Ausstellung über 70 Gemälde und eine Auswahl  meisterhafter Zeichnungen und Druckgrafiken zu versammeln, die die  Besucher zu einer Begegnung mit dem Schönen wie auch dem Unfassbaren  einladen.  
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del  Prado in Madrid. Selten gezeigte Gemälde aus spanischem Privatbesitz  werden in der Fondation Beyeler erstmals mit Schlüsselwerken aus den  renommiertesten europäischen und amerikanischen Museen und  Privatsammlungen vereint sein.

weitere Infos: https://www.fondationbeyeler.ch/goya/
KUNSTMUSEUM  LUZERN
                                
LUZERN

29.02. 21.06.2020

Marion Baruch
Retrospektive – innenausseninnen

Entlang  Marion Baruchs (*1929) langem Leben lassen sich die Konflikte des 20.  Jahrhunderts schildern: Faschismus, Kapitalismus, Kommunismus,  Feminismus, Pazifismus, Migration, Klassen, Nationen, Religionen,  Sprachgemeinschaften, politische Ideologien. Marion Baruch beschäftigt  sich mit Innenwelten und Aussenräumen.

Die Künstlerin kreist dabei  um die Leere und arbeitet mit Lücken, Durchsichten, Transparenz. Sie  spricht von «void», aber meint damit nicht das spirituelle Nichts,  sondern eher einen Freiraum im wörtlichen Sinn, der als Einladung ans  Publikum zu verstehen ist. Für ihr Projekt une chambre vide (2009)  räumte die Künstlerin ein Zimmer ihrer kleinen Wohnung leer, um während  eines Monats jeden Nachmittag, wenn die Sonne ein warmes Rechteck auf  den Holzboden zeichnet, zum Gespräch einzuladen. Das Zimmer ist zwar  leer, aber alles andere ist da: Offenheit, Neugier, das Glück des  Austauschs, das warme Sonnenlicht… Marion Baruchs Wortschöpfung innenausseninnen schafft eine einladende Offenheit und fragt danach, wer dazugehört und wer fremd bleibt.
unst der scharfsinnige Beobachter des  Dramas von Vernunft und Unvernunft, von Träumen und Albträumen.  

Es ist gelungen, für die Ausstellung über 70 Gemälde und eine Auswahl  meisterhafter Zeichnungen und Druckgrafiken zu versammeln, die die  Besucher zu einer Begegnung mit dem Schönen wie auch dem Unfassbaren  einladen.  
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del  Prado in Madrid. Selten gezeigte Gemälde aus spanischem Privatbesitz  werden in der Fondation Beyeler erstmals mit Schlüsselwerken aus den  renommiertesten europäischen und amerikanischen Museen und  Privatsammlungen vereint sein.

weitere Infos: https://www.kunstmuseumluzern.ch/ausstellungen/marion-baruch/
KUNSTMUSEUM  WINTERTHUR
                                
WINTERTHUR

21.3. – 4.10.2020 | Beim Stadthaus

Gerhard Richter
100 Selbstbildnisse
 

Das Selbstbildnis des Künstlers ist eine aussergewöhnliche Porträtgattung, insofern der Autor oder die Autorin – häufig schaffend – sich selbst darstellt. Seit der Renaissance zeugen diese Gemälde von einem neu gewonnenen Selbstbewusstsein des Menschen. Sie repräsentieren die Inszenierung eines erwünschten Selbst, dienen der permanenten Selbstbefragung oder lassen die Vergänglichkeit des Menschen anklingen, die im Selbstporträt aufgehoben scheint. Auch Gerhard Richter (*1932) hat sich verschiedentlich selbst porträtiert, u.a. 1996 in zwei kleinformatigen Gemälden. Dennoch bildet Richters Selbstporträt – im Gegensatz zu seinen zahlreichen Porträts – einen bislang kaum beachteten Aspekt seines reichen malerischen Werks.

1993 erschien im Frankfurter Insel Verlag die erste Ausgabe der Schriften und Interviews Gerhard Richters. Diese wurde von einer Vorzugsausgabe in einer Auflage von einhundert Exemplaren begleitet, wobei je eine Originalzeichnung ins Buch eingebunden war. Zusätzlich entstanden 94 Bleistiftzeichnungen, die als Konvolut zusammenblieben und sich heute in Privatbesitz befinden. Das Kunst Museum Winterthur zeigt in Kooperation mit dem Gerhard Richter Archiv in Dresden diese aussergewöhnliche Zeichnungsserie erstmals.

Während Richters Antlitz sich in den Gemälden von 1996 gleichsam hinter einem Farbschleier verbirgt, umspielt der Zeichnungsstrich den Künstler in beinahe unendlichen Variationen. Dabei löst sich die Profilansicht zusehends in der Bewegung des Zeichenstifts auf, wird die asketische formale Recherche zum freien Tanz der Linien.

weitere Infos: https://www.kmw.ch/ausstellungen/gerhard-richter/
KUNSTMUSEUM  BASEL
                                
BASEL

31.10.2020–14.02.2021 im Neubau
Rembrandts Orient
Westöstliche Begegnung in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts

Für jemanden, der sein Heimatland anscheinend niemals verlassen hat, verfügte Rembrandt Harmensz. van Rijn über einen erstaunlich grenzenlosen Horizont. Als Künstler, Sammler und Bürger kam er mit Kunstwerken, Gebrauchsgegenständen und Menschen aus allen Teilen der damals bekannten Welt in Kontakt. Rembrandts Neugierde auf alles Fremde und sein unstillbarer Appetit als Sammler waren schon zu seinen Lebzeiten legendär und inspirierten ihn auf einzigartige Weise in seinem Schaffen.

Amsterdam, sein Lebensmittelpunkt, bot dafür ideale Voraussetzungen als Sitz und Heimathafen der Niederländischen Ost- und Westindienkompanien sowie weiterer Handelsgesellschaften. Die Stadt war im 17. Jahrhundert ein wahrhafter kultureller Schmelztiegel. Der Anblick von Gesandten und Handelsreisende aus fernen Gegenden gehörte in der jungen Niederländischen Republik zum Alltag.

Die Ausstellung konzentriert sich auf einen der folgenreichsten Stränge dieser Konstellation: Der Orient – verstanden als nicht eindeutig definierter geographischer Sammelbegriff für diverse aussereuropäische Kulturen des Ostens – regte Rembrandts Fantasie sein gesamtes künstlerisches Leben hindurch an. Er befeuerte die Vorstellung des Malers von den Schauplätzen biblischer Historien, einem seiner bevorzugten Genres. In Selbstbildnissen zeigte sich der Künstler mehrfach in exotischer Kostümierung. Seine Kopien nach am Hof der Grossmoguln entstandenen Miniaturen bilden eine noch nie dagewesene Anerkennung asiatischer Kunst durch einen holländischen Künstler, und schliesslich war er ein begeisterter Käufer von japanischem Papier, das er gerne für seine Radierungen verwendete.

Die Werkauswahl beschränkt sich nicht auf die Person Rembrandts. Neben Schöpfungen seiner Künstlerkollegen und Schüler werden auch Publikationen und andere Quellen zum damaligen Verständnis des Orients gezeigt. Erst durch diesen breiteren Kontext wird anschaulich, was an Rembrandts Verhältnis zum Osten einerseits zeittypisch war und worin sich andererseits seine Einstellung zu diesem Kulturraum von derjenigen seiner Zeitgenossen unterschied. Rembrandts Orient untersucht die Reaktionen der Künstler des Goldenen Zeitalters in Holland aber noch aus einem anderen Grund: Indem sie ihre eigene Lebensumgebung mit Vorbildern aus dem Osten kontrastierten, trugen sie massgeblich zur Herausbildung und Definition jener spezifisch europäischen Identität bei, die bis zum heutigen Tag immer wieder neu verhandelt wurde und wird.

weitere Infos: https://www.kunstmuseumbasel.ch/de/ausstellungen/2020/rembrandts-orient

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