Kultur Impuls - Kulturgesellschaft Ebikon

Kulturgesellschaft Ebikon
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Kultur Impuls
MESSE LUZERN
                                
17. MÄRZ 2021 BIS 24. MAI 2021

« Monet experience and the impressionists »

Monet experience and the impressionists ist eine virtuelle und erfahrungsbasierte Reise mit bezaubernden Bildern und Tönen.
Claude  Monet, der sein Publikum wie keine anderer zuvor für die  Freilichtmalerei begeisterte und die Schönheit der Natur im  einzigartigen Moment ihrer eigenen Offenbarung zum Ausdruck brachte.
Diese  Arbeiten des grossen Meisters und anderer bedeutender Vertreter des  Impressionismus erscheinen jetzt befreit von Leinwand und Rahmen in  einer 360°-Umgebung auf riesigen Bildschirmen.
Der  Besuch folgt einer eindrucksvollen Erzählung, die zunächst in  Multimedia-Installationen zeigt, sich im 3D-Wahrnehmungsabenteuer des  Oculus materialisiert und schliesslich in der realen, tatsächlichen  immersiven Erfahrung gipfelt.

weitere Informationen: https://de.monetexperience.ch/
ALPINES MUSEUM DER SCHWEIZ BERN        
Helvetiaplatz 4 3005 Bern                     

27. MÄRZ 2021 BIS 03. JUNI 2022

« Let's Talk about Mountains »
Eine filmische Annäherung an Nordkorea

Was fällt Ihnen ein, wenn Sie «Nordkorea» hören?
Ein Filmteam des  Alpinen Museums der Schweiz bereiste in der kurzen Phase des  innerkoreanischen Tauwetters (2018/19) die gebirgige koreanische  Halbinsel. Es stieg mit Wandergruppen auf Berggipfel, besuchte  Schulklassen, schaute Kunstschaffenden über die Schulter, reiste zu  Bauernbetrieben in der hügeligen Provinz und machte Halt im grössten  nordkoreanischen Skiresort. Filmische Mikrogeschichten erzählen von  einem Alltag, der in keiner Tagesschau vorkommt. Vierzig Gespräche geben  Menschen eine Stimme, die hinter dem politischen System und unseren  Bildern davon zu verschwinden drohen. Es sind spontane, aber auch  arrangierte Begegnungen – ebenso berührend wie herausfordernd in der  Frage, was das Gezeigte bedeutet, wenn wir mehr verstehen wollen als  das, was wir sehen. Zur Ausstellung erscheint ein Magazin, das die  Inhalte der Filmbilder vertieft und einordnet.

In Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bern Austellung  «GRENZGÄNGE» 30. APRIL 2021 BIS 05. SEPTEMBER 2021

weitere Informationen: https://www.alpinesmuseum.ch
KUNSTMUSEUM BERN
                                
30. APRIL 2021 BIS 05. SEPTEMBER 2021

« Grenzgänge »
  Nord- und Südkoreanische Kunst
  aus der Sammlung Sigg

Die Ausstellung führt an die Schwelle der seit 1953 getrennten koreanischen Halbinsel. Eine 250 Kilometer lange Grenze aus Stacheldrahtzäunen und Panzersperren teilt Korea in zwei Staaten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Gegensätzlich ist auch die Kunst, die in den beiden Ländern zeitgleich entsteht.

Im Norden wird eine sozialistisch-realistische Malereitradition gepflegt, während im Süden eine vitale Gegenwartskunst die Unvereinbarkeit der beiden politischen Systeme und die Lebensrealität der Bevölkerung thematisiert. Die konträren Weltanschauungen treten in der Ausstellung in Dialog und laden dazu ein, sich der Geschichte sowie der Gegenwart Koreas anzunähern.

Ausgewählte Werke aus der Sammlung Sigg bilden die Ausgangslage der Ausstellung und erlauben einen Streifzug durch die koreanische Kunst der 1970er- bis heute. Uli Sigg war in seiner Zeit als Schweizer Botschafter in China auch Botschafter von Nordkorea (1995 bis 1998). Dadurch erhielt er vertieften Einblick in die nordkoreanische Realität und die einmalige Gelegenheit, Werke im Land zu erwerben.

In Zusammenarbeit mit Alpines Museum der Schweiz Bern Austellung  «Let's Talk about Mountains» 27. MÄRZ 2021 BIS 03. JULI  2022

weitere Informationen: https://www.kunstmuseumbern.ch
FONDATION BEYELER
                                
19. SEPTEMBER 2021 BIS 2. JANUAR 2022

CLOSE-UP

Berthe Morisot, Mary Cassatt, Paula Modersohn-Becker, Lotte Laserstein, Frida Kahlo, Alice Neel, Marlene Dumas, Cindy Sherman, Elizabeth Peyton
Die Ausstellung zeigt Werke von Künstlerinnen, deren Schaffen herausragende Positionen innerhalb der Geschichte der Moderne seit 1870 bis heute darstellen. Es ist der Zeitraum, zu dessen Beginn es Künstlerinnen in Europa und Amerika erstmals möglich wurde, auf breiter Basis professionell tätig zu sein.
Im Zentrum der Ausstellung stehen neun Künstlerinnen, denen die Konzentration auf die Darstellung von Menschen, auf Porträts und Selbstporträts gemeinsam ist.
Die Französin Berthe Morisot und die Amerikanerin Mary Cassatt, beide aktiv in den 1870er und 1880er Jahren in Paris, der Metropole des damaligen aktuellen Kunstschaffens; die Deutsche Paula Modersohn-Becker um 1900 bis 1907 zwischen der norddeutschen Provinz Worpswede und der Weltstadt Paris; die Deutsche Lotte Laserstein um 1925 bis 1933 im grossstädtischen Berlin der Weimarer Republik; die Mexikanerin Frida Kahlo seit Ende der 1920er Jahre bis um 1950 in Mexiko City; die Amerikanerin Alice Neel seit Ende der 1920er bis Anfang der 1980er Jahre, zuerst in Kuba, dann in Manhattan, von Greenwich Village über Spanish Harlem bis zur Upper West Side; die Südafrikanerin Marlene Dumas, aufgewachsen in der Hochphase der Apartheid, seit 1976 in Amsterdam; zur gleichen Zeit die Amerikanerin Cindy Sherman in New York, dem von einer neuen Generation geprägten westlichen Brennpunkt zeitgenössischer Kunst; schliesslich die Amerikanerin Elizabeth Peyton seit den 1990er Jahren, zwischen New York und Westeuropa.
Das Interesse der Ausstellung gilt dem spezifischen Blick der Künstlerinnen auf ihre eigene Umgebung, der in den Porträts und Bildern ihrer selbst und von anderen zum Ausdruck kommt. In der Zusammenschau lässt sich erleben, wie sich der Blick der Künstlerinnen auf ihr Gegenüber zwischen 1870 und heute wandelt und was ihn auszeichnet



FONDATION BEYELER
                                
10. OKTOBER 2021 BIS 23. JANUAR 2022

GOYA

Die Fondation Beyeler widmet Francisco de Goya (1746–1828) eine der bisher bedeutendsten Ausstellungen ausserhalb Spaniens. Goya ist einer der letzten grossen Hofkünstler und der erste Wegbereiter der modernen Kunst. Er ist sowohl Maler eindrücklicher Porträts als auch Erfinder rätselhafter persönlicher Bildwelten. Gerade aus dieser unauflösbaren Widersprüchlichkeit bezieht Goyas Kunst ihre magische Faszination.
In seinem mehr als 60 Jahre währenden Schaffensprozess, der den Zeitraum vom Rokoko bis zur Romantik umspannt, zeigt Goya Begebenheiten, die aus den gesellschaftlichen Konventionen herausführen. Goya stellt Heilige und Verbrecher, Hexen und Dämonen dar, um das Tor zu Welten aufzustossen, in denen die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Goya ist in seiner Kunst der scharfsinnige Beobachter des Dramas von Vernunft und Unvernunft, von Träumen und Albträumen.
Es ist gelungen, für die Ausstellung über 70 Gemälde und eine Auswahl meisterhafter Zeichnungen und Druckgrafiken zu versammeln, die die Besucher zu einer Begegnung mit dem Schönen wie auch dem Unfassbaren einladen.
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid. Selten gezeigte Gemälde aus spanischem Privatbesitz werden in der Fondation Beyeler erstmals mit Schlüsselwerken aus den renommiertesten europäischen und amerikanischen Museen und Privatsammlungen vereint sein.


KUNSTMUSEUM LUZERN
           
2.OKTOBER 2021 BIS 13.FEBRUAR 2022

Hodlers Holzfäller

Die Schweizer Erfolgsserie.
Der Holzfäller von Ferdinand Hodler – da hat jede und jeder ein Bild vor Augen. Doch welches? Jenes in der Sammlung des Kunstmuseums Luzern, jenes im Musée d’Orsay in Paris oder jenes im Hintergrund verschiedener Bundesräte? Ursprünglich entwirft Hodler das Motiv 1908 für die neue 50er-Note. Als er zwischen 1909 und 1913 neunzehn Holzfäller malt, wird Kritik laut, der Künstler produziere bloss für den Markt. Der Beliebtheit des Motivs tut dies jedoch keinen Abbruch und bereits 1912 tauchen erste Fälschungen auf.

Heute gehört der Holzfäller zu den bekanntesten Motiven in Hodlers Werk. Die kraftvolle Männerfigur dient als Symbol für Stärke, Urtümlichkeit, Widerstandskraft oder die Schweiz schlechthin und wird gerne für politische Anliegen in Anspruch genommen. Die zentrale Figur des Holzfällers unterscheidet sich auf den verschiedenen Versionen nur wenig. Die Hintergründe jedoch variieren, Jahreszeiten, Lichtverhältnisse und Farbe der Schatten wechseln.


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