Kultur Impuls - Kulturgesellschaft Ebikon

Kulturgesellschaft Ebikon
Direkt zum Seiteninhalt
Kultur Impuls
KUNSTHAUS ZÜRICH
                                
DAUERAUSSTELLUNG SAMMLUNG E. BÜHRLE

Bedeutende Sammlung Französischer Malerei

Die traditionell starke Präsenz der französischen Malerei in der Schweiz erhält durch die räumliche und organisatorische Anbindung der Sammlung Emil Bührle unter dem Dach des Kunsthaus Zürich eine entscheidende Vertiefung im Bereich der Sammlung. Mit diesem publikumswirksamen Schwerpunkt rangiert Zürich in Europa nun direkt hinter Paris.
Diesem Kern angegliedert sind Werke der Nabis, der Fauves, der Kubisten und weiterer Vertreter der französischen Avantgarde nach 1900. Ältere Kunst ist mit dem grossen holländischen 17. Jahrhundert und mit venezianischen Meistern vertreten, sowie mit einer Gruppe gotischer Holzskulpturen. Zur Sammlung Emil Bührle gehören weltbekannte Werke wie «Der Sämann bei Sonnenuntergang» von Vincent van Gogh, «Die kleine Irene» von Auguste Renoir, «Das Mohnblumenfeld bei Vétheuil» von Claude Monet, «Der Knabe mit der roten Weste» von Paul Cézanne und ein «Liegender Akt» von Modigliani. Zu den Künstlern der Sammlung zählen neben Canaletto, Ingres und Delacroix auch Manet, Degas, Gauguin, Signac, Vlaminck, Braque und Picasso. Der Leihvertrag über 203 Werke ist auf Dauer angelegt und eine Kündigung nur mit langjährigen Vorlaufzeiten möglich, erstmals auf Ende 2034.

weitere Informationen: https://www.kunsthaus.ch/sammlung/private-sammlungen/emil-buehrle/
FONDATION BEYELER
                                
10. OKTOBER 2021 BIS 23. JANUAR 2022

GOYA

Die Fondation Beyeler widmet Francisco de Goya (1746–1828) eine der bisher bedeutendsten Ausstellungen ausserhalb Spaniens. Goya ist einer der letzten grossen Hofkünstler und der erste Wegbereiter der modernen Kunst. Er ist sowohl Maler eindrücklicher Porträts als auch Erfinder rätselhafter persönlicher Bildwelten. Gerade aus dieser unauflösbaren Widersprüchlichkeit bezieht Goyas Kunst ihre magische Faszination.
In seinem mehr als 60 Jahre währenden Schaffensprozess, der den Zeitraum vom Rokoko bis zur Romantik umspannt, zeigt Goya Begebenheiten, die aus den gesellschaftlichen Konventionen herausführen. Goya stellt Heilige und Verbrecher, Hexen und Dämonen dar, um das Tor zu Welten aufzustossen, in denen die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Goya ist in seiner Kunst der scharfsinnige Beobachter des Dramas von Vernunft und Unvernunft, von Träumen und Albträumen.
Es ist gelungen, für die Ausstellung über 70 Gemälde und eine Auswahl meisterhafter Zeichnungen und Druckgrafiken zu versammeln, die die Besucher zu einer Begegnung mit dem Schönen wie auch dem Unfassbaren einladen.
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid. Selten gezeigte Gemälde aus spanischem Privatbesitz werden in der Fondation Beyeler erstmals mit Schlüsselwerken aus den renommiertesten europäischen und amerikanischen Museen und Privatsammlungen vereint sein.


KUNSTMUSEUM LUZERN
           
2.OKTOBER 2021 BIS 13.FEBRUAR 2022

Hodlers Holzfäller

Die Schweizer Erfolgsserie.
Der Holzfäller von Ferdinand Hodler – da hat jede und jeder ein Bild vor Augen. Doch welches? Jenes in der Sammlung des Kunstmuseums Luzern, jenes im Musée d’Orsay in Paris oder jenes im Hintergrund verschiedener Bundesräte? Ursprünglich entwirft Hodler das Motiv 1908 für die neue 50er-Note. Als er zwischen 1909 und 1913 neunzehn Holzfäller malt, wird Kritik laut, der Künstler produziere bloss für den Markt. Der Beliebtheit des Motivs tut dies jedoch keinen Abbruch und bereits 1912 tauchen erste Fälschungen auf.

Heute gehört der Holzfäller zu den bekanntesten Motiven in Hodlers Werk. Die kraftvolle Männerfigur dient als Symbol für Stärke, Urtümlichkeit, Widerstandskraft oder die Schweiz schlechthin und wird gerne für politische Anliegen in Anspruch genommen. Die zentrale Figur des Holzfällers unterscheidet sich auf den verschiedenen Versionen nur wenig. Die Hintergründe jedoch variieren, Jahreszeiten, Lichtverhältnisse und Farbe der Schatten wechseln.


Copyright © 2022 Kulturgesellschaft Ebikon
Die Kulturgesellschaft Ebikon  bietet  monatlich
Anlässe    zu    Kultur,     Gesellschaft,      Politik,
Wirtschaft     und      aktuellen      Themen     an.
Zurück zum Seiteninhalt